Förderung von Flächenentsiegelung und Begrünung bei hanseWasser
Zur Förderung der biologischen Vielfalt im städtischen Raum wird seit 2018 bei der Sanierungsplanung für Pumpwerke grundsätzlich geprüft, ob Flächenentsiegelungen und Neupflanzungen möglich sind. Entsprechende Maßnahmen werden im Rahmen der Sanierung umgesetzt.
Die zuvor ungenutzten versiegelten Flächen werden nach der Entsiegelung durch naturnahe Grünflächen ersetzt und es werden ökologisch wertvolle Pflanzen für die Begrünung, zum Beispiel im Rahmen von Fassadenbegrünung verwendet. Weiterhin genutzte Flächen werden nach Möglichkeit durch versickerungsfähiges Pflaster ausgetauscht. Zudem werden bestehende artenarme Rasenflächen in naturnahe Flächen umgewandelt. Ebenfalls wird geprüft, ob die Anlage von Rückzugsorten für Tiere, wie Totholzhaufen, möglich sind.
Zwei Beispiele:
Ein Beispiel für eine klimaangepasste Sanierung ist das Pumpwerk Burg (siehe Bilder). Bei der Sanierung 2023 wurde eine Fläche von insgesamt 250 m² entsiegelt. Zudem wurde im Bereich der Verkehrsflächen ein versickerungsfähiges Pflaster verlegt und der Standort mit Neubepflanzungen ausgestattet. Zusätzlich wurde eine Photovoltaikanlage installiert.
Ein weiteres Beispiel ist das Pumpwerk Wümme (siehe Bilder), bei dem die Fläche um das Gebäude entsiegelt und mit einer Fassadenbegründung ausgestattet wurde.